Die herrschende Wirtschaftsordnung der westlichen Wertegemeinschaft sorgt mit dem Recht auf Privatisierung von Produktionsmitteln tagtäglich für Zwänge, die den Verlierern des Wettbewerbs beim besten Willen nur noch »Hilfe zur Selbsthilfe« übrig lassen.

Welthunger, kein Zugang zu sauberem Wasser, bittere Armut und elende Arbeits­be­dingungen sind trotz der Wunder der Technik des 21. Jahrhunderts zur Normalität der globalisierten Markt­wirtschaft geworden. Nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern auch innerhalb der erfolgreichen Industrienationen zeugen Altersarmut, Kinderarmut, Einschnitte im Bildungswesen wie bei der medizinischen Versorgung von der wachsen­den Diskrepanz zwischen dem, was als Wohlstand der Na­tion im Brutto­sozialprodukt bilanziert und als Pro-Kopf-Einkommen umgerechnet wird und dem, was die Mehrheit der Bevölkerung davon hat. Die Frage nach der Alternative zu diesen Errungenschaften der Marktwirtschaft beginnt mit der Kritik der politisch gewollten Wirtschaftsordnung.

Der Klassiker dieser kritischen Analyse – »Das Kapital« von Karl Marx – erlebt hier zwangsläufig eine Renaissance. Der Mann hatte einfach Recht!


ISBN 978-3-9822065-1-6, Paperback, 231 Seiten, 13,90 €

ISBN 978-3-9823797-0-8, Hardcover, 231 Seiten, 24,00 €